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Behandlungsspektrum

Unser wesentlicher Schwerpunkt ist die onkologische Chirurgie. Wir legen größten Wert auf eine gemeinsame Analyse der Tumorerkrankungen und fachübergreifende Festlegung des jeweils besten Vorgehens im Rahmen unserer interdisziplinären Tumorkonferenz. Hier werden nicht nur die Therapiekonzepte definiert, sondern auch in Zusammenarbeit mit den Radiologen, Onkologen und Strahlentherapeuten Behandlungsstrategien ausgearbeitet.

Ästhetische Gesichtschirurgie

Das Aussehen des Gesichts beeinflusst Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl und damit auch die Qualität sozialer Kontakte und zwischenmenschlicher Kommunikation. Selbst subtile Veränderungen am Gesicht werden sehr deutlich wahrgenommen. Daher empfinden viele Menschen besonders dort Alterungsprozesse als sehr deutlich.

Der Alterungsprozess ist genetisch bestimmt. Verschiedene Einflüsse können ihn beschleunigen. Dazu zählen der Konsum von Alkohol und Nikotin, ein exzessiver Lebenswandel oder die UV-Strahlung. Aber auch belastende Lebenssituationen oder Erkrankungen wie Gesichtslähmungen können zur Alterung beitragen. 

Aus medizinisch-biologischer Sicht sind es der Verlust an Muskelaktivität, der Elastizitätsverlust der Haut durch Erschlaffung kollagener Fasern, sowie die Resorption und die Umverteilung vereinzelter Fettkompartimente, die zur Entstehung des alternden Gesichts wesentlich beitragen.

Selbst der Gesichtsschädel ist einer altersbedingten Reduktion seiner Struktur unterworfen, wodurch es zu einem Verlust des Stützgerüstes der Gesichtsweichteile kommt. Die Haut und das Unterhautbindegewebe verlieren deutlich an Spannung; das wird in der typischen altersbedingten Faltenbildung und in einem Herabsinken der Wangenbereiche sichtbar. Dieser Prozess kann einzelne Gesichtspartien, aber auch das gesamte Gesicht oder andere Körperregionen betreffen.

Dass das biologische Alter häufig nicht dem realen Alter entspricht, zeigt die Vielseitigkeit der Menschen gleichen Alters. Plastisch-ästhetische Chirurgie kann die „biologische Uhr“ nicht zurückdrehen, wohl aber zu einem deutlich wacheren und erholteren Aussehen führen. Ziel der plastisch-ästhetischen Chirurgie sollte es sein, ein dem Alter entsprechendes und proportional ausgewogenes frisches und dabei natürliches Aussehen wiederherzustellen. 

Hierzu sind chirurgische Techniken entwickelt und optimiert worden. 

Gesichtsstraffung (Face lift)

Eine Gesichtsstraffung kann durch verschiedene Techniken erreicht werden. Die effizienteste hinsichtlich ihrer Langzeitergebnisse ist der SMAS-Lift. Das SMAS (=Superficial Muscular Aponeurosis System) ist eine Muskel-Bindegewebsschicht des Gesichts. Diese wird nach sorgfältiger Präparation gestrafft, neu positioniert und mit Haltenähten fixiert. Während ein Mini-Lift nur den Elastizitätsverlust der Haut korrigiert und der Liquid-Lift den Volumenverlust des Unterhautbindegewebes ausgleicht, geht der SMAS-Lift beide Probleme an. 

Lipofilling oder Lipotransfer (Liquid lift)

Ein Lipofilling gleicht Falten im Gesichtsbereich (z.B. „Marionettenfalten“) und am Dekolleté aus. Diese entstehen, da im Alter die körpereigene Produktion an Hyaluronsäure abnimmt. Damit verbunden verringert sich die Möglichkeit des Körpers, Wasser zu binden und so für die Elastizität und das Volumen der Haut zu sorgen. Es kommt zu Volumenverlusten und Faltenbildung. Auch Weichteilschäden nach einem Trauma oder nach Tumoroperationen können zu solchen Defiziten führen. 

Beim Lipofilling wird körpereigenes Fett vom Bauch entnommen und an die betroffene Stelle injiziert. Dieses Verfahren kann mehrmals wiederholt werden.

Augenlidkorrektur (Blepharoplastik)

Die Blepharoplastik bezeichnet die heutigen Methoden der Lidstraffung. Die Oberlid-Straffung korrigiert Schlupflider. Schlupflider entstehen durch einen Elastizitätsverlust im Oberlid. Sie können zu einer Einschränkung des Blickfelds führen und damit eine medizinische Indikation darstellen. 

Die Unterlid-Straffung wird bei hängenden Tränensäcken durchgeführt. Ober- bzw. Unterlid können gemeinsam wie auch einzeln therapiert werden. Erschlaffte Haut, Muskulatur und ggf. vorstehendes Fettgewebe werden in einem ambulanten Eingriff entfernt. 

Gesichtsstraffung und Augenlidkorrektur können auch in Kombination miteinander sowie mit anderen plastisch-ästhetischen Eingriffen, z.B. einem endoskopischen Stirnlilft, durchgeführt werden.

Botolinumtoxin A

Eine „Hyperaktivität“ bestimmter mimischer Muskeln trägt durch regelmäßige bewusste oder unbewusste Kontraktionen zur Bildung von Zornesfalten oder Sorgenfalten bei. Ein typisches Phänomen solch einer übermäßigen Aktivität ist auch das Zähneknirschen. Die betroffenen Muskeln nehmen dadurch an Größe zu, was eine Zunahme der Kaumuskulatur nach sich zieht. Dadurch kann es zum Abrieb gesunder Zahnhartsubstanz, aber auch zu Kiefergelenksbeschwerden und Spannungskopfschmerz kommen. Äußerlich zeigt sich eine stark ausgeprägte Wangenprominenz im Bereich des Kieferwinkels bis zum Jochbogen.

Durch die Anwendung von Botolinumtoxin A können diese Kreisläufe durchbrochen werden. Es kann zur Verbesserung der Beschwerden und zur Verringerung der Muskelmasse führen. Es hemmt die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin und bewirkt damit eine Blockade der Impulsübertragung vom Nerv zum Muskel. Die Muskelaktvität nimmt ab; die Entstehung von Hautfalten wird für 3-5 Monate gehemmt. Auch bei einer verstärkten Schweißsekretion kann Botolinumtoxin A erfolgreich angewendet werden.

Wir finden mit Ihnen eine individuelle Lösung. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Implantologie

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die zur Vermehrung von Pfeilern für prothetische Versorgungen genutzt werden. Dabei können Implantate in Vollnarkose oder in lokaler Betäubung im Oberkiefer-/Unterkieferknochen verankert werden. Sollte das Knochenangebot nicht ausreichen, so kann im Vorfeld der Implantation ein Aufbau durch Transplantation von eigenem Knochen (z.B. Beckenkamm, Kieferwinkel, Kinn) oder Knochenersatzmaterial notwendig sein.

Gerade Patienten mit ausgedehnten Knochen- und Weichteildefekten nach Bestrahlung oder Operationen stellen für den niedergelassenen Zahnarzt einen äußerst komplexen Fall dar. Hier können wir durch die interdisziplinäre Betreuung und unsere Expertise in der Tumorchirurgie/-nachsorge die optimale Versorgung gewährleisten.

Eine weitere Patientengruppe, der unser Augenmerk gilt, sind Patienten mit einer Bisphosphonat-Dauermedikation. Wor planen und versorgen interdisziplinär unter besonderer Beachtung der medikamentenbedingten Nebenwirkung im Kieferbereich wie Wundheilungsstörungen.

Die umfangreiche orale Rehabilitation durch implantatgetragenen Zahnersatz setzt eine sorgfältige Planung unter Abwägung aller Faktoren voraus, etwa Allgemeinerkrankungen, Knochenangebot, zeitlicher Rahmen der geplanten Neuversorgung. Das ist nur nach einer eingehenden Untersuchung und Beratung im Rahmen unser interdisziplinären Implantatsprechstunde möglich.

Periimplantitis

Eine wesentliche Komplikation bei der Therapie mit zahnärztlichen Implantaten stellt die Entzündung derselben, die sogenannte Periimplantitis dar.  Sie kann auch bei sonst stabilen Implantaten unbemerkt beginnen und ist der Hauptgrund für Implantatverlust. Generell empfehlen wir daher regelmäßige klinische und - bei Verdacht auf Periimplantitis - radiologische Kontrollen.










Bei der Periimplantitis handelt es sich  um eine Entzündung des Implantatbetts, also des Zahnfleischs und des umgebenden Knochens. Als Auslöser sind vielfältige Bakterien bekannt.Die Erkrankung tritt nicht selten während des Langzeitverlaufs auf, wobei vor allem Patienten mit Diabetes mellitus,  unter Unterdrückung des Immunsystems, nach Bestrahlung, Patienten mit Zähneknirschen, unter Bisphosphonattherapie und Raucher gefährdet sind. Insgesamt ist hier besonders eine sorgfältige Nachkontrolle notwendig, die wir in unserer Klinik gern und wissenschaftlich fundiert anbieten. 

Insgesamt lässt sich sowohl die anfängliche Entzündung des Zahnfleischs (Mukositis) als auch eine richtige Periimplantitis gut und sicher behandeln, wobei mitunter chirurgische Eingriffe notwendig sind. So kann in den meisten Fällen ein Verlust des Implantats vermieden und eine gesunde und ästhetisch ansprechende Situation wiederhergestellt werden..

Lassen Sie sich gern bei uns beraten

Digitale Volumentomografie (DVT)

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist ein dreidimensionales Verfahren zur Darstellung von Knochen- und Weichteilstrukturen durch Röntgenstrahlung. Dabei wird durch die Kombination einer rotierenden Röntgenquelle und eines Bildsensors ein digitaler Volumendatensatz erzeugt. Die DVT-Technik stellt die moderne Erweiterung der zahnärztlichen Röntgentechnik dar und erlaubt die räumliche Darstellung von Objekten.

Dabei wird im Vergleich zur dreidimensionalen Darstellung per Computertomographe (CT) eine deutlich geringere Strahlendosis verwendet. Dieses moderne Verfahren ist zurzeit noch kein Bestandteil des Leistungsumfangs gesetzlicher Krankenkassen. Die entstehenden Kosten werden nach vorheriger Vereinbarung durch den Patienten getragen.

Für die digitale Volumentomographie benötigen Sie eine Überweisung von Ihrem Zahnarzt oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt für unsere DVT-Sprechstunde. Wir bitten Sie, folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Krankenversicherungskarte
  • Überweisung durch behandelnden Zahnarzt oder HNO-Arzt mit spezifischer Fragestellung
  • relevante ärztliche Unterlagen und Röntgenbilder, Computertomographien, MRTs (falls vorhanden).

Zahnärztliche Chirurgie

Zur zahnärztlichen Chirurgie zählen neben den klassischen zahnärztlichen Eingriffen wie 

  • Extraktionen
  • operativen Entfernungen von Zähnen, Weisheitszähnen und Wurzelresten

auch

  • Wurzelspitzenresektionen mit/ohne Wurzelfüllung
  • chirurgische Kronenverlängerungen
  • operative Entfernung von Zysten der Kiefer
  • der chirurgische Knochenaufbau
  • dentale Implantation und
  • Transplantationen von Zähnen.

Besonderes Augenmerk liegt auf der interdisziplinären Betreuung, Therapie und Nachsorge von Tumor-Patienten vor/nach geplanter Strahlentherapie sowie von Patienten mit Bisphosphonattherapie, die für den niedergelassenen Zahnarzt einen sehr komplexen und anspruchsvollen Behandlungsfall darstellen.

Im Bereich der Therapien von Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) können die konservativen Maßnahmen parodontologischer Behandlungen durch offene Kürettagen (deep scaling) und die gezielte Behandlung einzelner Problemstellen unterstützt werden. Ein weiterer Baustein der zahnärztlichen Chirurgie ist die Rekonstruktion der Zahn-Schleimhaut-Grenze mit Hilfe von Schleimhauttransplantaten und -plastiken. Damit gelingt neben der Reduktion von Keimnischen auch die Erzeugung eines ästhetisch ansprechenden Endergebnisses für den Patienten. 

Eine wichtige Säule der zahnärztlichen Chirurgie ist die Diagnostik und Therapie gutartiger und bösartiger Mundschleimhautveränderungen. Dabei kommen neben der klassischen Probeentnahme auch moderne diagnostische Mittel wie die DNA-Zytologie mit Hilfe von Bürstenbiopsien zum Einsatz. 

Für eine Behandlung in der zahnärztlich-chirurgischen Poliklinik benötigen Sie eine Überweisung von Ihrem Zahnarzt. Wir bitten Sie, folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Krankenversicherungskarte
  • Überweisung durch behandelnden Zahnarzt (ggf. mit spezifischer Fragestellung)
  • Befreiungsbescheinigung der Krankenkasse, falls von Zuzahlung befreit
  • relevante ärztliche Unterlagen und Röntgenbilder, Computertomographien, MRTs, falls vorhanden

Die Terminvereinbarung kann direkt durch unsere Kieferchirurgische Ambulanz in der Zahnklinik unter Telefonnummer 0381 494 6692 erfolgen.